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   ASYL in Hohenstein-Ernstthal

Wir möchten uns dieser Aufgabe offen und sachlich stellen und Ihnen auf den folgenden Seiten einen groben Überblick über die Zuständigkeiten geben, aber auch Informationen zu Kontaktmöglichkeiten für Hilfsangebote oder Anliegen aufzeigen und Sie über den aktuellen Stand der Dinge in Hohenstein-Ernstthal informieren.

1. Asylantrag

Der Freistaat Sachsen ist für die Erstaufnahme der Asylsuchenden in Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE) zuständig. Hier werden die Menschen registriert, medizinisch untersucht und untergebracht. Der Asylsuchende muss beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (kurz „BAMF“) einen Asylantrag stellen. Sobald er diesen Antrag gestellt hat, wird er als „Asylbewerber“ bezeichnet. Das Asylverfahren kann einige Zeit in Anspruch nehmen, da hier jeder Einzelfall genau geprüft wird. Nach einem Aufenthalt von längstens 6 Monaten in der Erstaufnahmeeinrichtung, werden die Asylbewerber auf die verschiedenen Landkreise und kreisfreien Städte verteilt.

2. Verteilung auf die Landkreise und kreisfreien Städte

Die Landkreise und kreisfreien Städte haben die gesetzlich geregelte Pflichtaufgabe, die Asylbewerber, solange deren Asylantrag in Bearbeitung ist, unterzubringen.

Der Landkreis Zwickau legt fest, in welcher Form (zentral oder dezentral) und in welcher Kommune die Menschen untergebracht werden. Die einzelnen Kommunen haben hierbei wenig Mitspracherecht und sind verpflichtet, bei der Unterbringung mitzuwirken. Die Entscheidung, wo Unterkünfte eingerichtet werden, obliegt dem Landkreis.

Oftmals bieten auch private Vermieter ihren Wohnraum oder ganze Gebäude an, welche dann vom Landkreis für einen bestimmten Zeitraum angemietet werden.

In Hohenstein-Ernstthal gibt es seit dem 01. November ein Wohnprojekt. Das bedeutet, dass die Asylbewerber in Wohnungen, verteilt im Stadtgebiet, leben werden. Diese Form der Unterbringung gewährleistet ein hohes Maß an Integrationsmöglichkeit und vermeidet soziale Brennpunkte. Daher werden in Wohnprojekten häufig Familien untergebracht.

3. Unterbringung und Betreuung

Der Landkreis schließt mit einem sogenannten Betreiber, in unserer Stadt ist dies das Diakoniewerk Westsachsen, einen Vertrag zur Unterbringung und Betreuung ab. Die Wohnungen müssen den Richtlinien des SGB II entsprechen. Sie werden von der Diakonie angemietet und nach einfachstem Standard möbliert.

Die Diakonie übernimmt auch die Betreuung der Asylbewerber. Hierfür gibt es in Hohenstein-Ernstthal insgesamt sechs zuständige Fachkräfte, die sowohl Behördengänge, soziale Angelegenheiten oder einfache Dinge des Alltags gemeinsam mit den Asylbewerbern klären.

Sobald der Asylantrag vollständig bearbeitet ist, müssen die Flüchtlinge das Wohnprojekt der Diakonie verlassen und dürfen sich, im Fall einer Anerkennung des Flüchtlingsstatus, eine eigene Wohnung im ganzen Land suchen.

4. Möglichkeiten zur Hilfe und Integration

Durch die Diakonie wird eine professionelle und engagierte Betreuung der Flüchtlinge in ihrem neuen Lebensraum geboten. Allerdings gelingt eine gute Aufnahme der Menschen in unsere Gesellschaft und die Akzeptanz unserer Kultur durch die Flüchtlinge nur durch die Mithilfe der Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung. Allein schon durch die gelebte hilfreiche Tat im gewöhnlichen Lebensalltag kann sich eine Verbindung zwischen den Kulturen knüpfen.

Die Sprache ist das wichtigste Mittel zur Integration überhaupt. Eine schnelle Vermittlung von Deutschkenntnissen, das Begleiten in Alltagssituation, die Vermittlung von Patenschaften und den Dialog zwischen den Menschen bietet der in Hohenstein-Ernstthal gegründete Verein „Netzwerk Zukunft Sachsen“ an. Dieser vermittelt die entgegengebrachten Hilfsangebote in Absprache mit der Diakonie an die Stellen, wo konkreter Bedarf besteht. Ebenso bietet der Verein Sprachkurse an.

5. Kontakte

Stadtverwaltung Hohenstein-Ernstthal

Gern steht Ihnen bei Anregungen und Fragen Oberbürgermeister Lars Kluge für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Vereinbaren Sie dazu bitte einfach einen Termin:

Stadtverwaltung Hohenstein-Ernstthal
Oberbürgermeister Lars Kluge
Altmarkt 41
09337 Hohenstein-Ernstthal
Tel.: 03723/ 402 100
Mail: sek.ob@hohenstein-ernstthal.de

Als Anlaufstelle für Hilfsangebote, Sach- oder Zeitspenden können Sie sich ebenso an die Koordinierungsstelle Asyl der Stadtverwaltung Hohenstein-Ernstthal wenden. Diese nimmt die Angebote entgegen und leitet sie an die Diakonie und an den Verein „Netzwerk Zukunft Sachsen“ weiter:

Stadtverwaltung Hohenstein-Ernstthal
Koordinierung Asyl
Altmarkt 41
09337 Hohenstein-Ernstthal Tel.:
03723/ 402 352
Mail: sozialamt@hohenstein-ernstthal.de

Diakonie

Die Mitarbeiter des Wohnprojektes „ASYL“ Hohenstein-Ernstthal sind montags bis freitags in der Zeit von 09:00 bis 15:00 Uhr für Sie erreichbar:

Diakoniewerk Westsachsen GmbH
Herr Jochen Rada & Frau Heike Riedel
Tel.: 0151-16232696
Mail: asyl.hot@diakonie-westsachsen.de

Verein Netzwerk Zukunft Sachsen

Sie können sich auch direkt an Frau Löffler vom Verein „Netzwerk Zukunft Sachsen“ wenden, wenn Sie sich als Pate, Sprachvermittler oder Alltagsbegleiter engagieren wollen: Netzwerk Zukunft Sachsen e.V. c/o R. Löffler Postfach 11 37 09331 Hohenstein-Ernstthal Mail: kontakt@netzwerk-zukunft-sachsen.org

Kleiderspenden

Kleiderspenden könne Sie gern in der Kleiderkammer des DRK abgeben oder in die dafür vorgesehenen Sammelcontainer werfen. Die Diakonie wird dann bedarfsgerecht auf das Angebot des DRK zurückgreifen können:

DRK Kreisverband
Badegasse 1a
09337 Hohenstein-Ernstthal
Tel.: 03723-42001

Öffnungszeiten:
Dienstag 8:00 – 12:00 und 12:30 – 17:00 Uhr
Donnerstag 8:00 – 12:00 und 12:30 – 15:00 Uhr

Weitere Links: http://www.bamf.de/DE/Startseite/startseite-node.html

http://www.asylinfo.sachsen.de/index.html
http://www.landkreis-zwickau.de
http://www.diakonie-westsachsen.de
http://www.netzwerk-zukunft-sachsen.de
http://www.drk-hohenstein-er.de

Quellen:

Broschüre „ Flüchtlinge unterstützen - Diskriminierung entgegentreten“ des Bündnis für Demokratie und Toleranz Zwickau

http://www.zwickau.de/de/politik/aktuelles/fluechtlinge_asyl.php

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

 

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