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Medieninformation der Telekom zum Breitbandausbau in Hohenstein-Ernstthal

05.04.2017 | Aktuelles aus unserer Region

Die Deutsche Telekom informiert über ihre Ausbaupläne im Jahr 2017 zur Verbesserung der Breitbandverfügbarkeit

Auf die Überholspur wechseln: Mehr Tempo für Hohenstein-Ernstthal und Oberlungwitz Neueste Technik für schnelles Internet ab Februar 2018 * Bandbreiten bis zu 100 MBit/s möglich * Fast 12000 Haushalte und Betriebe im Ortsnetz 03723 profitieren

Wer gerne schnell im Internet unterwegs ist, kann sich doppelt freuen: Die Telekom baut ihr Netz im Vorwahlbereich 03723 aus und erhöht zugleich das Tempo. Fast 12000 Haushalte bekommen bis Februar 2018 schnelles Internet. Profitieren werden Haushalte in Hohenstein-Ernstthal, im Ortsteil Wüstenbrand der Stadt Hohenstein-Ernstthal, in der Stadt Oberlungwitz und im Ortsteil Reichenbach der Gemeinde Callenberg. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Dazu wird das Unternehmen 28 Kilometer Glasfaser verlegen und 78 Verteiler umrüsten oder neu aufstellen und mit moderner Technik ausstatten.

„Die Telekom wertet mit der geplanten Investition nicht nur die digitale Infrastruktur in unserer Stadt auf, sondern jedes einzelne Grundstück im Ausbaugebiet.“, sagt Lars Kluge, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Hohenstein-Ernstthal. Und sein Amtskollege aus Oberlungwitz, Thomas Hetzel, ergänzt: „Ein schneller Internet-Anschluss gehört heute zu den wichtigsten Forderungen, die von Bürgerinnen und Bürgern an uns als Politiker gestellt werden.

„Wir investieren Jahr für Jahr rund vier Milliarden Euro in den Netzausbau in Deutschland. So treiben wir auch in Hoehenstein-Ernstthal und Oberlungwitz die Digitalisierung voran,“ sagt Conny Wiegand, Regiomanagerin der Telekom für den Breitband-Ausbau im Landkreis Zwickau. „Unser Netz wächst täglich. Mit mehr als 400.000 Kilometern betreibt die Telekom bereits heute das größte Glasfasernetz in Deutschland. Zum Vergleich: Das deutsche Autobahnnetz ist insgesamt 13.000 Kilometer lang.“

So kommt das schnelle Netz ins Haus:
Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

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