Fankultur am Sachsenring als immaterielles Kulturerbe anerkannt

Die Fankultur rund um den Motorrad Grand Prix am Sachsenring wurde in die Sächsische Landesliste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Damit wird eine Tradition gewürdigt, die die Region seit Jahrzehnten prägt.

Blick auf eine Kurve des Sachsenrings beim Motorrad Grand Prix Deutschland mit dicht besetzten Zuschauerhängen und mehreren Rennmaschinen im Pulk auf der Strecke – die große Fanmenge zeigt die besondere Atmosphäre der traditionsreichen Rennstrecke in Hohenstein-Ernstthal.

Motorrad Grand Prix Sachsenring 2025: MotoGP Race

Dicht besetzte Zuschauertribüne am Sachsenring beim Motorrad Grand Prix mit farbigem Rauch in Gelb und Rot über den Fans – die Szene zeigt die lebendige Fankultur und besondere Atmosphäre der Rennstrecke in Hohenstein-Ernstthal.

Dicht besetzte Zuschauertribüne am Sachsenring

Die Fankultur am Sachsenring ist offiziell in die Sächsische Landesliste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. 

Damit würdigt der Freistaat Sachsen eine lebendige Tradition, die sich über Generationen hinweg rund um den Motorrad Grand Prix Deutschland entwickelt hat.

Mit jährlich mehr als einer Viertelmillion Besucherinnen und Besuchern zählt das Rennwochenende zu den größten Einzelsportveranstaltungen Deutschlands. Allein 2025 kamen insgesamt 256.441 Gäste an die Traditionsstrecke. Die Aufnahme unterstreicht die besondere Bedeutung der Veranstaltung für die Region. Die Fankultur steht für internationale Begegnungen, eine starke Identifikation mit dem Sachsenring sowie eine offene und friedliche Atmosphäre.

Der Freistaat Sachsen hat die Kulturform zugleich für das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes vorgeschlagen. Eine Entscheidung darüber wird im Frühjahr 2027 erwartet.

Initiiert wurde die Bewerbung 2025 durch die Sachsenring Event GmbH und den Tourismusverband Chemnitz Zwickau Region e. V.